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Freitag, 22. August 2014

Die Ware Wahrheit und der mediale Widerstand im Internet

Die ReWASH-Filmproduktion hat ihre erste Online-Dokumentation mit dem Titel "Die Ware Wahrheit und der mediale Widerstand im Internet" veröffentlicht.  Die Doku beschäftigt sich mit der Frage, ob die Massenmedien ihre Informations- und Kontrollfunktion noch ausreichend wahrnehmen und was alternative Internetmedien zukünftig bewegen können.

Seit einiger Zeit formiert sich der mediale Widerstand im Internet. Überparteilich, unabhängig und mit allen Möglichkeiten des Web 2.0 bestens vertraut, berichtet eine wachsende Szene von Netzaktivisten schonungslos darüber, was in Zeitungen und Fernsehen gerne verschwiegen wird. In der Dokumentation kommen Politblogger, Webseitenbetreiber, Video-Macher und Journalisten genauso wie Medien- und Kommunikationswissenschaftler zu Wort. Viele der hier vorgestellten unabhängigen Medienmacher sehen sich als Teil der sogenannten Wahrheitsbewegung. 

Was sie eint, ist der Zweifel an der offiziellen Version der Geschehnisse vom 11. September 2001. Daneben berichten sie auf ihren Webseiten über viele weitere brisante Themen und beteiligen sich auf ihre Art und Weise aktiv am politischen Meinungsbildungsprozess. Doch wie vertrauenswürdig sind die unabhängigen Netzmedien? Und wie ist es um die Glaubwürdigkeit der Mainstream-Medien bestellt? Bei den unterschiedlichen "Wahrheiten" gilt es natürlich immer kritisch zu bleiben und bestenfalls nach dem Motto einer der Interviewpartner zu verfahren, sprich: "Nichts glauben, selbst prüfen!"


Montag, 11. August 2014

Das universelle Verblödungssystem

"Bildung ist etwas, was man ganz ohne Beeinträchtigung durch den Schulunterricht erwerben muss." - Mark Twain

"Wenn wir etwas lernen wollen, müssen wir bei Aktionen und Protesten mitmachen, das ist Selbstaufklärung durch Widerstand - und die brauch wir auch, denn Presse und Universitäten informieren nicht über das, was wirklich passiert." - Maria Mies

"Was nützt es dem Menschen, wenn er Lesen und Schreiben gelernt hat, aber das Denken anderen überlässt?" - Ernst R. Hauschka 

"Weil Denken die schwerste Arbeit ist, die es gibt, beschäftigen sich auch nur wenige damit." - Henry Ford 
 
"Der rastlose Arbeitsmensch von heute hat tagsüber keine Zeit, sich Gedanken zu machen - und abends ist er zu müde dazu. Alles in allem hält er das für Glück." - George Bernard Shaw

"Immer, wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen." - Mark Twain

"Für einen intelligenten Menschen ist es Zeitverschwendung, der Mehrheit anzugehören. Per Definition tun das schon genug Leute." - G.H. Hardy

"Auf seine eigene Art zu denken, ist nicht selbstsüchtig. Wer nicht auf seine Art denkt, denkt überhaupt nicht." - Oscar Wilde

"Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." - Immanuel Kant 

"Über eine gewonnene Erkenntnis sollte man sich mehr freuen als über eine verlorene Illusion." - Horst Friedrich 

"Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie durch das Fernsehen noch machen werden." - Hans Joachim Kulenkampff 

"Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste." - Konfuzius

"Wenige sind imstande, von den Vorurteilen der Umgebung abweichende Meinungen gelassen auszusprechen, die meisten sind sogar unfähig, überhaupt zu solchen Meinungen zu gelangen." - Albert Einstein

"Glaubt den Büchern nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als Euch selbst und anderen zum Wohle dienend erkannt habt." - Buddha 

MYSTICA TV: Dr. Rüdiger Dahlke - Aufruf zum Aufwachen

Wie selten zuvor spricht der Psychotherapeut, Arzt und Erfolgsautor Rüdiger Dahlke Klartext: Über Machenschaften der Großkonzerne, Gleichschaltung der Medienwelt und die Möglichkeit, trotzdem klar seine Meinung zu äußern wie zum Beispiel im Internet oder auf den "Montagsdemos". Gibt es nur noch eine "offizielle" Meinung? Dahlke hat Reaktionen und Ausgrenzungen gewisser öffentlich rechtlicher Organe selbst erlebt.

Und doch vergisst der Experte integraler Medizin nicht, auch den eigenen Schatten zu hinterfragen: Wo rege ich mich fürchterlich auf, habe aber vielleicht ein eigenes Thema noch nicht "ins Licht geholt", sollte also innere Unstimmigkeiten erkennen und korrigieren - und wo ist es wirklich an der Zeit, die Dinge klar zu benennen und die Mitmenschen, vor allem Journalisten und Ärzte, zu einem Aufwachen und klarer Stellungnahme aufzurufen?



Montag, 4. August 2014

KenFM im Gespräch mit: Franz Hörmann

Das wirklich wertvolle Gut, mit dem Banken handeln, ist das Vertrauen ihrer Kunden.

Das sagt Franz Hörmann. Er ist Professor für Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien und beschäftigt sich seit Jahren vor allem mit der "Geldschöpfung", dem sogenannten Giralgeld und den daraus resultierenden Staatsschulden. Hörmann kritisiert, dass unsere Gesellschaft Bedarf und Arbeit miteinander verknüpft hat - nur wer arbeitet, kann seinen täglichen Bedarf decken, da er nur für Arbeit Geld erhält. Aber auch ohne Geld bleibt sein Bedarf bestehen. Geld und Arbeit müssen voneinander gekoppelt werden, wenn es nicht möglich ist, für jeden Arbeit zu finden. Wie sieht eine zukünftige, moderne Gesellschaft aus, in der es Geld - wie wir es kennen - gar nicht mehr gibt? 

Franz Hörmann, unter anderem Autor von "Das Ende des Geldes. Wegweiser in eine ökosoziale Gesellschaft", erläuterte im Gespräch mit KenFM nicht nur die Details unserer Finanzsystems, sondern stellte auch eine Vision für die Zukunft auf, in der Geld nur eine untergeordnete Rolle spielt und Empathie wichtiger ist als Statussymbole. 

KenFM traf den Wirtschaftsexperten, der sich einen soziologischen Blick auf das Thema erarbeitet hat, auf dem Campus der WU Wien.


Mittwoch, 11. Juni 2014

Montagsdemo - Give Peace a Chance

Die letzte Mahnwache vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft fand unter glühender Sonne statt. Zum Pfingstmontag versammelten sich in Berlin, Leipzig und über 100 anderen Städten wieder tausende Menschen zur Friedensmahnwache.

In Berlin hatte Initiator Lars Mährholz diesmal besondere Gäste. Als ersten Bundestagsabgeordneten sprach Dr. Diether Dehn (Die Linke) zu den Montagsdemonstranten.

Die Videos aller Mahnwachen im Überblick.




Donnerstag, 5. Juni 2014

KenFM am Set: Mahnwache für den Frieden in Köln, 02.06.2014

Die von Lars Mährholz initiierten Friedensmahnwachen gibt es inzwischen in über 70 Städten. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich und der Schweiz. Berlin ist weiterhin der größte Spot, doch in den anderen Städten wird man immer aktiver.

Pedram Shahyar, langjähriger attac-Aktivist, entschloss sich für eine Mahnwachen-Tour und besuchte am zurückliegenden Wochenende das Ruhrgebiet und Köln. Da das KenFM-Team sich ebenfalls auf Interview-Reise in NRW befand, vereinbarten wir, zwei Mahnwachen gemeinsam mit Pedram zu bestreiten. Zuerst in Köln, der Stadt, in der Pedram aufwuchs und von dort aus direkt weiter zur Mahnwache in Essen. Die Stimmung in beiden Städten war grandios und er herrschte Aufbruchsstimmung. An dieser Stelle ein Dankeschön für den herzlichen Empfang vor Ort. Anbei das Video vom gemeinsamen Auftritt in Köln.



KenFM im Gespräch mit: Niko Paech (Teil 3)

Unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten Raum führt immer zum Kollaps. Das hat nicht mit Meinung zu tun, das ist angewandte Logik. So wie jeder Bus nicht unendlich Fahrgäste aufnehmen kann, ohne dass andere aussteigen müssten, verkraftet auch ein Öko-System nur eine begrenzte Belastung. Wer der Natur durch seine alltägliche Lebensweise mehr zumutet, als diese kompensieren kann, zerstört mittelfristig die eigenen Existenzgrundlagen. Unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten Raum nennt man in der Medizin Krebs. Krebs hat tödliche Folgen, wenn es nicht gelingt, die ungehemmte Vermehrung der Krebszellen zu stoppen.

Unser Wirtschaftssystem, der Kapitalismus, die Wegwerfgesellschaft, leidet ebenfalls an Krebs. Wirtschaftskrebs. Dieser Krebs ist nicht heilbar, wenn man sich vom eigentlichen Wirtschaftskonzept nicht trennt.

Es ist ein fataler Fehler, zu glauben, diese Gesellschaft müsse z.B. nur die Energiequelle wechseln und schon wäre alles wieder im grünen Bereich. Wenn man beispielsweise immer mehr Landschaft verbraucht, um dort SINGLE-Öko-Häuser zu verwirklichen, wenn in diesen Tag und Nacht diverse elektronische High-Tech-Geräte laufen, ist das kein wirklich neuer Umgang mit der Umwelt.

Den Regenwald rettet es nicht, wenn man ihm zukünftig mit der Elektro-Motorsäge den Garaus macht. Wenn die Autoindustrie vollständig auf Elektromobilität umsteigt, dann aber dafür sorgt, dass die halbe Menschheit ein solches Auto fährt, bleibt der Umweltschutz-Effekt auf der Strecke.

Moderne Industriegesellschaften leben generell auf zu großem Fuß. Dieses Wohlstandsmonopol ist nicht reformierbar. Es kann nur stillgelegt und ersetzt werden. Weniger ist mehr und Befreiung vom Überfluss die einzige Chance, die der Mensch hat, will er nicht selbstverschuldet aussterben.

Der renommierteste Ökonom und Vordenker auf diesem Gebiet heißt Prof. Niko Paech. "Befreiung vom Überfluss" lautet sein Handbuch für den Weg in die Postwachstumsökonomie.

KenFM traf ihn an seinem Lehrstuhl in Oldenburg und führte ein sehr ausführliches Gespräch über den Wandel, der möglich ist. Und nötig, wenn wir nicht schon übermorgen dem "Peak Everything" erliegen wollen - das finale Ausschöpfen sämtlicher Ressourcen. Was wir vor allem lernen müssen, ist zu unterlassen.

Link zu Teil 1

Link zu Teil 2


KenFM im Gespräch mit: Niko Paech (Teil 2)

Unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten Raum führt immer zum Kollaps. Das hat nicht mit Meinung zu tun, das ist angewandte Logik. So wie jeder Bus nicht unendlich Fahrgäste aufnehmen kann, ohne dass andere aussteigen müssten, verkraftet auch ein Öko-System nur eine begrenzte Belastung. Wer der Natur durch seine alltägliche Lebensweise mehr zumutet, als diese kompensieren kann, zerstört mittelfristig die eigenen Existenzgrundlagen. Unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten Raum nennt man in der Medizin Krebs. Krebs hat tödliche Folgen, wenn es nicht gelingt, die ungehemmte Vermehrung der Krebszellen zu stoppen.

Unser Wirtschaftssystem, der Kapitalismus, die Wegwerfgesellschaft, leidet ebenfalls an Krebs. Wirtschaftskrebs. Dieser Krebs ist nicht heilbar, wenn man sich vom eigentlichen Wirtschaftskonzept nicht trennt.

Es ist ein fataler Fehler, zu glauben, diese Gesellschaft müsse z.B. nur die Energiequelle wechseln und schon wäre alles wieder im grünen Bereich. Wenn man beispielsweise immer mehr Landschaft verbraucht, um dort SINGLE-Öko-Häuser zu verwirklichen, wenn in diesen Tag und Nacht diverse elektronische High-Tech-Geräte laufen, ist das kein wirklich neuer Umgang mit der Umwelt.

Den Regenwald rettet es nicht, wenn man ihm zukünftig mit der Elektro-Motorsäge den Garaus macht. Wenn die Autoindustrie vollständig auf Elektromobilität umsteigt, dann aber dafür sorgt, dass die halbe Menschheit ein solches Auto fährt, bleibt der Umweltschutz-Effekt auf der Strecke.

Moderne Industriegesellschaften leben generell auf zu großem Fuß. Dieses Wohlstandsmonopol ist nicht reformierbar. Es kann nur stillgelegt und ersetzt werden. Weniger ist mehr und Befreiung vom Überfluss die einzige Chance, die der Mensch hat, will er nicht selbstverschuldet aussterben.

Der renommierteste Ökonom und Vordenker auf diesem Gebiet heißt Prof. Niko Paech. "Befreiung vom Überfluss" lautet sein Handbuch für den Weg in die Postwachstumsökonomie.

KenFM traf ihn an seinem Lehrstuhl in Oldenburg und führte ein sehr ausführliches Gespräch über den Wandel, der möglich ist. Und nötig, wenn wir nicht schon übermorgen dem "Peak Everything" erliegen wollen - das finale Ausschöpfen sämtlicher Ressourcen. Was wir vor allem lernen müssen, ist zu unterlassen.

Link zu Teil 1

Link zu Teil 3





Dienstag, 3. Juni 2014

nachdenKEN über: Echte Demokratie vs. Europawahl

Am 25. Mai ist Europawahl. Ob man eine Wahlkabine aufsuchen sollte? Ja klar, jedenfalls wenn man Berliner ist und parallel über die Zukunft des Flughafen Tempelhof entscheiden kann. Der Rest der Republik kann sich einen entspannten Sonntag machen, finden wir als KenFM-Redaktion. Denn Demokratie bedeutet nicht, alle paar Jahre ein Kreuz zu machen. Demokratie bedeutet, sich einzubringen, für seine Ideale einzustehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Dann aber auch an der Wahl einer Regierung teilzunehmen, widerspricht diesen Ansätzen in unseren Augen komplett. Denkt darüber doch einfach mal nach.


Samstag, 31. Mai 2014

KenFM über: WERDET MILITANT!

"Die Gefahr der künstlichen Intelligenz liegt nicht darin, dass Maschinen mehr und mehr wie Menschen denken, sondern dass Menschen mehr und mehr wie Maschinen denken."
- Joseph Weizenbaum 


Der Mensch steht an der Schwelle zur vollständigen Versklavung. Soziale Netzwerke im Verbund mit Suchmaschinen und dem Trend zur vollständigen Digitalisierung auf der einen Seite, sowie immer leistungsfähigere und kleinere Chips auf der anderen Seite sind der ideale Nährboden auf dem das Know-How der Neurologie, Robotertechnik und Nano-Technologie gedeihen kann. Der Mensch wird schon in Kürze digital upgedatet.

Sein Verhalten wird schon heute weitgehend ausgespäht und manipuliert. Die Gedanken sind nur so frei wie der Chip im Hirn es noch zulässt. Das alles dient dem Machterhalt einer immer kleiner werdenden Elite. Orwell war ein Optimist.



KenFM über: USA Today

Die USA sind im Jahre 2012 ein Staat, der nur oberflächlich demokratisch regiert wird. In Wahrheit ist die Nation, in der der Kapitalismus wie eine Religion verehrt wird, in den Händen weniger Superreicher, die sich hier ihr Richistan eingerichtet haben und von den USA aus global die Strippen ziehen. Ausführender Machtapparat dieser Cash-Elite ist der Militärisch-Industrielle-Komplex, vor dem schon 1961 Präsident Eisenhower warnte.


"Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede angefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu essen bekommen, an denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder.",
wurde vollständig ignoriert und so ist heute wahr geworden was C. Writh Mills schon 1956 in seinem Buch "The Power Elite" niederschrieb und was er als Pentagon-Kapitalismus bezeichnete.

Alles was sich vor unseren Augen in den dafür für uns eingerichteten Massenmedien abspielt, z.B. Wahlen, ist nur Show und soll uns davon abhalten, darüber nachzudenken, warum alles im Wandel ist. Bis auf die Tatsache dass die Reichen immer reicher und damit einflussreicher werden, während immer mehr Menschen nicht nur geistig unter der Brücke schlafen.

Der Fall Petraeus, aber auch das aktuelle Interview mit Ex-Außenministerin Albright im "Spiegel" machen endgültig klar, dass die USA bigott bis unters Dach sind und an einer Selbstwahrnehmung leiden die alles erfüllt, um als schizophren eingestuft zu werden.

Dieser Text ist ein Abgesang auf ein Gesellschaftssystem das vielen immer noch als anstrebenswert erscheint, obwohl der Sturm Sandy nur eine leichte Briese dessen war, was wir an Verwerfungen 2008 an der Wallstreet erlebten. Scheitern einer Idee, die nie das Ziel hatte, alle gleich glücklich zu machen, sondern wenige gottgleich.

Der Kopf ist rund damit das Denken die Richtung wechseln kann. Anfangen ist möglich, denn Wissen war noch nie so simpel und für alle zugänglich. Die Zeit eines unkontrollierten Netzes läuft ab. Oder geht wer davon aus, dass jenen, die es gewohnt sind, alles zu kontrollieren, es dulden können, dass Informationen unbegrenzt frei fließen.

Mark Lombardi bekam schon Probleme, als er in den 90ern öffentliche Quellen in Karteikarten sammelte und die Muster, die er erkannte, als Kunst verpackt in die Museen hängte.

God bless uns vor (Nord-)Amerika.


Freitag, 16. Mai 2014

Montagsdemo 2.0 - Neuauflage einer Revolution


"Immer wieder Montags" lautet das Motto tausender Teilnehmer der wöchentlichen Mahnwachen. In Berlin hat Lars Mährholz erst vor wenigen Wochen die neuen Montagsdemos ins Rollen gebracht. Knapp 60 Städte in Deutschland tun es ihm mittlerweile nach.

So wie in Leipzig, der Stadt der friedlichen Revolution. Von hier aus veränderten die Menschen der DDR die Politik und leiteten eine Wende ein. Sie demonstrierten die wahre Natur des Slogans "Wir sind das Volk".

Ein Film von Frank Höfer, Jan Gaertig und Falko Rößner

mit: Lars Mährholz, Heiko Schrang, Heiko Schmidt, Aejou Faux, Jürgen Elsässer, Anne-Katrin Tippelt, Hagen Grell, Ken Jebsen, Patrick Baboumian


Freitag, 9. Mai 2014

Montagsdemo - Rico Albrecht (21.04.2014)

"Für die Kriege ist unser Wirtschaftssystem verantwortlich." Rico Albrecht von der Wissensmanufaktur war einer der Redner auf der Montagsdemo am 21.04.2014. Für ihn ist klar, dass unser Wirtschaftssytem falsch ist. Dieses sei wettbewerbsorientiert und zwinge uns somit in einen Konkurrenzkampf. Kooperation wird stattdessen nie propagiert - im Gegenteil.


Montagsdemo - Andreas Popp (21.04.2014)

Andreas Popp sprach vor über 5 000 Teilnehmern der Mahnwache am Ostermontag. Jetzt ist die Zeit, auf die Straße zu gehen, um endlich zu zeigen, dass wir viele sind. Auch gegen die von den Massenmedien erhobenen Vorwürfe und Diffamierungen bezieht Andreas Popp öffentlich Stellung, denn derartige Lügen will er so nicht unkommentiert stehen lassen. Zu seiner Verwunderung, musste er sich aber gar nicht darum bemühen, denn seine Verteidigung übernahm bereits die Netzgemeinde.


Donnerstag, 8. Mai 2014

KenFM am Set: 7. Mahnwache für den Frieden - Ken Jebsen am Brandenburger Tor 05.05.2014

Das von den großen Medienanstalten gezeichnete negative Bild der Montagsmahnwachen beginnt zu bröckeln. Bereits letzte Woche sprach Prinz Chaos, der in den ersten Wochen wie andere auch mehr als skeptisch war, auf der Berliner Mahnwachenbühne. Er war nach Berlin gekommen, um sich selbst vor Ort ein Bild zu machen und reichte im Anschluss die Hand zur Versöhnung aus und entschuldigte sich für die Diffamierungskampagnen, deren Initiatoren er bisher in seinem Freundeskreis wiederfand. Seitdem muss er zwar mit harten Anfeindungen kämpfen, interessanterweise überwiegend aus den (angeblich) "linken" Lagern und seinem Freundeskreis, doch sein Schritt stellte nur den Anfang dar.

Auch Konstantin Wecker relativierte seine Kritik und es bleibt abzuwarten, ob er bald ebenfalls auf einer der Mahnwachen sprechen wird, um gemeinsam mit den doch-nicht-neurechten Mahnwachenteilnehmern für den Frieden einzustehen.

Auch bei den großen Medienhäusern beginnt ein erstes Umdenken. Gestern war ein Kamerateam von 3sat/ Kulturzeit am Brandenburger Tor, um ein detailliertes Bild der Mahnwachen zeichnen zu können. Wie der Bericht letzten Endes geschnitten wird, bleibt abzuwarten, doch allein die Anwesenheit vor Ort ist lobenswert.


KenFM im Gespräch mit: Niko Paech (Teil 1)

Unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten Raum führt immer zum Kollaps. Das hat nicht mit Meinung zu tun, das ist angewandte Logik. So wie jeder Bus nicht unendlich Fahrgäste aufnehmen kann, ohne dass andere aussteigen müssten, verkraftet auch ein Öko-System nur eine begrenzte Belastung. Wer der Natur durch seine alltägliche Lebensweise mehr zumutet, als diese kompensieren kann, zerstört mittelfristig die eigenen Existenzgrundlagen. Unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten Raum nennt man in der Medizin Krebs. Krebs hat tödliche Folgen, wenn es nicht gelingt, die ungehemmte Vermehrung der Krebszellen zu stoppen.

Unser Wirtschaftssystem, der Kapitalismus, die Wegwerfgesellschaft, leidet ebenfalls an Krebs. Wirtschaftskrebs. Dieser Krebs ist nicht heilbar, wenn man sich vom eigentlichen Wirtschaftskonzept nicht trennt.

Es ist ein fataler Fehler, zu glauben, diese Gesellschaft müsse z.B. nur die Energiequelle wechseln und schon wäre alles wieder im grünen Bereich. Wenn man beispielsweise immer mehr Landschaft verbraucht, um dort SINGLE-Öko-Häuser zu verwirklichen, wenn in diesen Tag und Nacht diverse elektronische High-Tech-Geräte laufen, ist das kein wirklich neuer Umgang mit der Umwelt.

Den Regenwald rettet es nicht, wenn man ihm zukünftig mit der Elektro-Motorsäge den Garaus macht. Wenn die Autoindustrie vollständig auf Elektromobilität umsteigt, dann aber dafür sorgt, dass die halbe Menschheit ein solches Auto fährt, bleibt der Umweltschutz-Effekt auf der Strecke.

Moderne Industriegesellschaften leben generell auf zu großem Fuß. Dieses Wohlstandsmonopol ist nicht reformierbar. Es kann nur stillgelegt und ersetzt werden. Weniger ist mehr und Befreiung vom Überfluss die einzige Chance, die der Mensch hat, will er nicht selbstverschuldet aussterben.

Der renommierteste Ökonom und Vordenker auf diesem Gebiet heißt Prof. Niko Paech. "Befreiung vom Überfluss" lautet sein Handbuch für den Weg in die Postwachstumsökonomie.

KenFM traf ihn an seinem Lehrstuhl in Oldenburg und führte ein sehr ausführliches Gespräch über den Wandel, der möglich ist. Und nötig, wenn wir nicht schon übermorgen dem "Peak Everything" erliegen wollen - das finale Ausschöpfen sämtlicher Ressourcen. Was wir vor allem lernen müssen, ist zu unterlassen. 

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Mittwoch, 7. Mai 2014

Solar Revolution

Die aktuelle eruptive Zunahme der Sonnenaktivität wird zu einem exponentiellen Wachstum der Kapazität unseres Gehirns führen: Dies ist die erstaunliche Erkenntnis der jüngsten Forschungen von Dieter Broers. Gestützt auf interdisziplinäre wissenschaftliche Erkenntnisse, führt dieser faszinierende Film die erstaunlichen Chancen für die individuelle und kollektive Bewusstseinserweiterung vor Augen. Mit Originalinterviews international renommierter Wissenschaftler, u.a. Rupert Sheldrake, Michael Persinger, Ernst Senkowski, Michael König, Illobrand von Ludwiger u.v.m.

Dieter Broers: "Was macht diesen Film so besonders? Glaubt man den Aussagen der Kritiker, dann bietet der Film die naturwissenschaftliche Erklärung für eine Veränderung des menschlichen Bewusstseins. Und zwar auf Basis der 'Thesen' meines Buches - (R)Evolution 2012 - sowie vielen weiteren Fakten, die sich seit der Veröffentlichung dieses Buches herauskristallisiert haben. So wurden einige als hochspekulativ eingeschätzte Darstellungen inzwischen in den Bereich der 'Stand der aktuellen Wissenschaft' erhoben. Von Naturwissenschaftlern, die in ihren Fachbereichen zu den weltweit führenden Fachleuten zählen. Und genau das ist für mich fast ein Wunder. Dass es uns gelungen ist, diese Forscher für diesen Film zu gewinnen, mit ihren sensationellen Aussagen."

Als Autor, Initiator und darstellender Produzent, beschreibt Dr. Broers in diesem Werk - unterstützt durch zahlreiche namhafte Wissenschaftskolleginnen und -kollegen - welchen Einfluss unser Zentralgestirn auf das Erdenleben hat. Hier sind Zyklen ausschlaggebend und vor allem der in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts kulturübergreifende, in Mythen und Sagen prophezeite Wechsel des Systems.


nachdenKEN über: Deeskalation und Frieden

"Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden IST der Weg." 
- Mahatma Gandhi

Die Menschheit steht global an einem Scheideweg. Der bisherige Kurs und vor allem seine Ungerechtigkeit führen zwangläufig in globale Verteilungskämpfe. Mord und Todschlag. Sieh Dich um.

Dieses alte Konzept der Herrschaft stößt längst an seine Grenzen, denn die Wenigen, die im Luxus leben, sehen sich einer immer größeren Zahl von Personen gegenüber, die ums nackte Überleben kämpfen. Diese Menschen haben nicht mehr zu verlieren. Es sind inzwischen Milliarden.

Wenn wir auf diesem Planeten überleben wollen, wird uns das nur gelingen, wenn wir schon im kleinen Kreis und damit vor allem in unseren Köpfen die Grenzen aufheben. Wir alle halten immer noch viel zu sehr an betonierten Standpunkten fest. Hier geht es mehr um Eitelkeiten denn um echte Lösungen. Grabenkämpfe sind das Resultat. Sie rauben uns Zeit, die wir nicht haben.

Die Gesamtsituation auf diesem Planeten lässt sich mit der Titanic vergleichen. Der Eisberg wurde längst touchiert, der Kahn hat Schlagseite und wir saufen langsam aber sicher ab. Um möglichst viele Menschen in die Rettungsboote zu bekommen, müssen wir uns vom Überfluss befreien. Friedlich. Das fällt uns schwer, vor allem denen, die viel besitzen und Luxus gewohnt sind. Für Schuldzuweisungen und Machtspielchen haben wir schlicht keine Zeit mehr. Die Montagsdemonstrationen geben dieser Erkenntnis ein Gesicht.

Gehe auf die Straße und werde aktiv. Die globalen Probleme lassen sich mit den Werkzeugen des 20. Jahrhunderts, zum Beispiel über Parteiendemokratie, nicht mehr lösen. Eine völlig neue Form des organisierten Zusammenlebens muss erarbeitet werden - über die Schwarmintelligenz. Wer als vernünftiger Mensch nicht möchte, dass rechte Kräfte die Demonstrationen okkupieren, muss nur selber hingehen, um den möglichen Einfluss solcher Gruppierungen zu minimieren.

Niemand, der auf eine Montagsdemonstration geht, muss Antworten auf die komplexen Fragen haben, die dort erläutert werden. Eben nicht. Es geht darum, kollektiv Lösungen zu erarbeiten und das nicht weiter Spitzenpolitiker, Experten und Lobbyisten zu überlassen. Eine Demokratie ist immer nur so viel wert, wie ihre Demokraten. Wer schon lange aufgegeben hat, wählen zu gehen, sollte die Montagsdemonstrationen als einen Neuanfang begreifen. Hier muss er seine Stimme nicht abgeben, hier kann er sie erheben und dennoch behalten. Bringe Dich ein, lasse Dich blicken!





Donnerstag, 24. April 2014

Montagsdemo - Jetzt erst recht!

"Wir haben eine Idee. Eine Idee von Frieden, Einigkeit und Freiheit. Darum stehen wir auf der Straße und bekunden unsere Solidarität mit jedem Menschen, jeder politischen Richtung, jeder Kultur, jeder Religion und jeder Weltanschauung, die für Frieden und Freiheit steht." Mit diesen Worten eröffnete der Initiator der neuen Montagsdemos Lars Mährholz am Potsdamer Platz die Ostermontags-Mahnwache.

Seit Mährholz erkannt hat, dass etwas mit der Welt nicht stimmt - genauer gesagt, dem Weltfinanzsystem, mobilisiert er Gleichgesinnte jeden Montag auf die Straße zu gehen. Ihm machen es seitdem bundesweit viele nach und so kommen immer mehr Menschen in vielen deutschen Großstädten immer wieder montags zusammen.

Ganz zum Ärger des Establishments, welches routiniert zur Nazikeule greift und Ex-Grünenchefin Jutta Ditfurth in den Ring schickt. Mit reflexauslösenden Parolen lässt sie der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk jeden blamieren, der die Systemfrage stellt. Doch die "veröffentlichte Meinung" bildet die "Öffentliche Meinung" nicht ab. Diese macht sich mit schnell wachsender Tendenz auf den Montagsdemos bemerkbar, wo die Teilnehmer sich nicht länger in rechts und links spalten lassen. Denn sie haben erkannt, dass es einen Kampf zwischen dem 1% oben und den 99% unten gibt.