Die Zeichen in Europa 2014 stehen auf Krieg. In der West-Presse wird gegen Putin gehetzt, als gäbe es kein Morgen mehr. Was mit der Krim nicht geklappt hat, soll jetzt die havarierte MH17 richten - und die deutsche Presse, der Spiegel ganz vorne mit dabei, orientiert sich stark an der britischen Krawall-Presse. Was der australische Historiker Clark in seinem Werk "Die Schlafwandler" 1914 beschrieb, das Hineintaumeln in einen Weltkrieg, spielt sich erneut direkt vor unseren Augen ab. Sind wir in Europa noch bei Trost, oder wie ist die allgemeine Lethargie zu erklären?
Im Irak können wir erkennen, was konventionelle Waffensysteme heute anrichten können. Pures Chaos. Und in Gaza erleben wir erneut, wie ein Staat Menschenrechte mit Füßen tritt - und dieser Staat dabei behauptet, westliche Werte zu vertreten. Die Mahnwache für den Frieden waren nie notwendiger als jetzt, denn unsere Politiker sind Komplizen eines verbrecherischen Wirtschaftssystem, das Krieg, also Mord und Totschlag, inzwischen alltäglich und global anwendet, um sein Bestehen zu sichern. Wer hier weiter passiv bleibt und sich für nicht zuständig erklärt, hat aus der Vergangenheit nichts gelernt, wird aber in der Gegenwart einen hohen Preis zahlen müssen.
Währenddessen diese Erkenntnis sich bei einem immer größeren Teil der Bevölkerung zumindest oberflächlich durchgesetzt hat, wartet vor allem der Historiker auf das, was man die Konsequenzen dieser Erkenntnis nennen könnte. Die Bereitschaft hierzu ist aber nur sehr bedingt zu erkennen - und dafür gibt es einen Grund.
Dass, was man in der Gegenwart von der Politik als "Die Wahrheit" verkauft bekommt und das, was später in den Geschichtsbüchern als tatsächlicher Ablauf der Geschichte landet, trennt ein enormes Delay von mehreren Jahrzehnten.
In dieser Zeit schlummern all jene Aufzeichnungen mit dem Stempel "Streng vertraulich" oder "Top secret" in den Panzerschränken, die die Geschichte zurechtrücken können und genau das nach ihrer Freigabe auch bewirken.
Kommt die Wahrheit Jahrzehnte später ans Tageslicht, hat das bereits angesprochene Delay von der geschichtlichen Aufklärung den Effekt, dass die Bevölkerung der Gegenwart sich mit den Verbrechen der Vergangenheit nicht mehr identifizieren kann. Entscheidend aber ist, dass Tatsachen, die damals aufgrund dieser geschichtlichen Lüge geschaffen wurden, nicht mehr rückgängig zu machen sind. Der Irak beispielsweise wurde von den USA wegen erfundenen Beweisen in die Steinzeit zurückgebombt. Seine gesamte Infrastruktur wurde zerstört, die gebildete Mittelschicht vertrieben oder getötet und die Ölreserven okkupiert.
Geschichte lässt sich nicht mehr rückgängig machen, aber die Geschichtsschreibung lässt sich massiv manipulieren, wenn es den Regierungen in der Gegenwart gelingt, über das Delay der Aufklärung hinweg den Völkern weltweit etwas nicht zu ermöglichen. Nämlich zu erkennen, dass, während sich der Historiker mit den Lügen der Vergangenheit beschäftigt, die Regierenden der Gegenwart permanent neuen Lügenstoff für immer neue Generationen von Historikern liefern.
Aktuelle Geschichte, umgesetzt von aktueller Politik, ist im großen und ganzen Intrige und wird über unterwanderte Massenmedien der Bevölkerung global als "Die Wahrheit" verkauft. Im weitesten Sinne geht es denen, die vorgeben, Krieg aus humanitären Gründen führen zu müssen, weniger um die "Werte der Demokratie", denn eher um die "Werte des Kapitalismus": Aktienwerte. Frank Zappa brachte es in einem vor Zynismus triefenden Satz auf den Punkt:
"Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie."
Wer als Historiker über das Freilegen der tatsächlichen Vergangenheit einen tatsächlichen Einfluss auf die Zukunft haben möchte, muss in der Gegenwart erreichen, dass die Menschen die sich ständig wiederholende Mechanik der Lügen verstehen, erkennen und sich ihr tatsächlich entgegenstellen. Dies kann gelingen, wenn Menschen lernen, dass die von der Politik "inszenierte" Gegenwart immer ein Konstrukt ist, dass dazu dient, SIE - die Massen - zu lenken.
Der Schweizer Historiker Dr. phil. Daniele Ganser beschäftigt sich auch mit unserer jüngeren Geschichte. Konrekt: Er versucht nicht nur, Ereignisse aufzuarbeiten, die Jahrzehnte zurückliegen. Ganser erforscht auch zu Themen wie inszeniertem Terror in der Gegenwart, ausgeführt zum Beispiel durch die NATO, oder auch DER Zäsur in der jüngsten Geschichte - den Ereignissen des 11. September 2001.
Wer sich als Historiker mit seinen Arbeiten derart dicht an die Geschehnisse der Gegenwart heranarbeitet, wirft etwas Wesentliches über Bord, was Historiker vor Feinden aus der Politik schützt, da die an der Geschichte beteiligten Politiker längst im Ruhestand oder tot sind, wenn die Wahrheit durch den Historiker ans Licht kommt. Es ist wieder das Delay der Aufarbeitung. Wenn dieses Delay auf ein paar Jährchen zusammenschrumpft, die Verantwortlichen noch juristisch haftbar zu machen sind, arbeitet der klassische Historiker parallel als eine Art Ermittler, der den Strafverfolgungsbehörden wasserdichte Fakten liefert, die die entsprechenden Personen massiv belasten und ganze Regierungen in Misskredit bringen können. KenFM traf zum wiederholten Male den Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser in Basel, um mit ihm nicht nur über die Mechanik der klassischen Aufarbeitung zu sprechen, sondern auch, wie man diese Mechanik durchbrechen kann. Zudem kommt in dem 100-minütigen Gespräch das wesentliche Motiv der meisten historischen Lügen zur Sprache. Macht. Macht, die sich vor allem auf den Zugriff von endlichen Ressourcen konzentriert. Ressourcen sind das A und O, um die Kriege der letzten Jahrzehnte zu verstehen.
Im März 2014 fragte sich Lars Mährholz wieso kein Mensch in Deutschland auf der Straße gegen die unerträglichen Missstände demonstriert. Also macht er den Anfang und gab damit den Impuls für eine neue Bewegung, die sich innerhalb weniger Wochen auf alle Kontinente ausbreitete.
Für diesen Film begleiteten die Filmemacher Frank Höfer und Jan Gertig vier Monate lang die ersten Friedensmahnwachen 2014 in Berlin und Leipzig und dokumentierten die ersten Selbstfindungsprozesse einer neuen Bewegung eines neuen Bewusstseins.
Seither sind insgesamt acht Filme entstanden, welche allesamt kostenlos veröffentlicht worden sind. Die DVD enthält auch den neuesten Film "Die neue Art zu revoltier'n", entstanden auf der bundesweiten Mahnwachen für den Frieden am 19. Juli in Berlin.
Hans-Christof von Sponeck gehörte zu den ersten Wehrdienstverweigerern der damals jungen Bundesrepublik Deutschland. Im Anschluss entschied er sich für eine Bewerbung bei den Vereinten Nationen. Seit 1968 verbrachte er über 30 Jahre im Dienste der UN und war in dieser Zeit neben den Zentralen in New York und Genf unter anderem in Ghana, Pakistan und Botswana im Einsatz.
Seine letzte Station war der Irak. Von Sponeck legte 2000 aus Protest gegen die Sanktionspolitik der USA nach 17 Monaten in Bagdad das Amt nieder. 500 000 verhungerte Kinder als "Preis", um das Land wieder auf "West-Kurs" zu bringen, widersprachen allem, was er in der Menschenrechtscharta als richtig erkannt hatte.
Hans-Christof von Sponeck ist offiziell im Ruhestand. In der Realität ist der heute 75-jährige so umtriebig wie nie zuvor. So lehrte er beispielsweise bis vor kurzem im Zentrum für Konfliktforschung an der Universität Marburg und gibt Seminare an der Universität Basel. Zudem veröffentlicht er Artikel und Sachbücher.
Von Sponeck entstammt der alten Militärfamilie von Sponeck. Sein Vater, Hans Emil Otto Graf von Sponeck, 1888 geboren, kämpfte im Ersten und Zweiten Weltkrieg für Deutschland. Nachdem er seiner Einheit beim Russlandfeldzug 1941 eigenmächtig den Rückzug befahl, da die Rote Armee seine Truppe sonst aufgerieben hätte, wurde er am 23. Dezember 1942 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde von Adolf Hitler jedoch in eine lebenslange Haft umgewandelt.
Im Zuge des Hitlerattentates vom 20. Juli 1944 jedoch wurde die Haftstrafe durch Himmler erneut in eine Todesstrafe umgewandelt und General von Sponeck hingerichtet. Damals war Hans-Christof fünf Jahre alt. Der Tod des Vaters und die spätere Beschäftigung mit der deutschen Geschichte haben ihn tief geprägt und eine andere als eine militärische Laufbahn einschlagen lassen. Er hat sich fortan ohne Wenn und Aber dem Frieden verschrieben, zu dem es seiner Meinung nach keine Alternative gibt.
Kooperation statt Konkurrenz.
Demut statt Überheblichkeit.
Humanismus statt Militarismus.
KenFM traf den langjährigen UN-Diplomaten in der Nähe Freiburgs und sprachen mit ihm über die Bilanz seiner Arbeit und die aktuellen Krisenherde der Welt - den Irak, die Ukraine und Gaza. Das Gespräch dauert rund 120 Minuten und hat einen tiefgreifenden Eindruck hinterlassen. Der Mann gehört zu den intellektuellen Lichtblicken in diesem Land. Für ihn sind Ethik und Moral keine Mode, die man mal mehr, mal weniger vor sich her trägt.
Die zentrale Botschaft, die wir aus dieser Begegnung mitnehmen konnten, laut:
Frieden ist möglich, wenn wir - die Bürger - endlich den Mut aufbringen, den Kriegstreibern in allen Bereichen zu widersprechen.
Hans-Christof von Sponeck gehörte zu den ersten Wehrdienstverweigerern der damals jungen Bundesrepublik Deutschland. Im Anschluss entschied er sich für eine Bewerbung bei den Vereinten Nationen. Seit 1968 verbrachte er über 30 Jahre im Dienste der UN und war in dieser Zeit neben den Zentralen in New York und Genf unter anderem in Ghana, Pakistan und Botswana im Einsatz.
Seine letzte Station war der Irak. Von Sponeck legte 2000 aus Protest gegen die Sanktionspolitik der USA nach 17 Monaten in Bagdad das Amt nieder. 500 000 verhungerte Kinder als "Preis", um das Land wieder auf "West-Kurs" zu bringen, widersprachen allem, was er in der Menschenrechtscharta als richtig erkannt hatte.
Hans-Christof von Sponeck ist offiziell im Ruhestand. In der Realität ist der heute 75-jährige so umtriebig wie nie zuvor. So lehrte er beispielsweise bis vor kurzem im Zentrum für Konfliktforschung an der Universität Marburg und gibt Seminare an der Universität Basel. Zudem veröffentlicht er Artikel und Sachbücher.
Von Sponeck entstammt der alten Militärfamilie von Sponeck. Sein Vater, Hans Emil Otto Graf von Sponeck, 1888 geboren, kämpfte im Ersten und Zweiten Weltkrieg für Deutschland. Nachdem er seiner Einheit beim Russlandfeldzug 1941 eigenmächtig den Rückzug befahl, da die Rote Armee seine Truppe sonst aufgerieben hätte, wurde er am 23. Dezember 1942 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde von Adolf Hitler jedoch in eine lebenslange Haft umgewandelt.
Im Zuge des Hitlerattentates vom 20. Juli 1944 jedoch wurde die Haftstrafe durch Himmler erneut in eine Todesstrafe umgewandelt und General von Sponeck hingerichtet. Damals war Hans-Christof fünf Jahre alt. Der Tod des Vaters und die spätere Beschäftigung mit der deutschen Geschichte haben ihn tief geprägt und eine andere als eine militärische Laufbahn einschlagen lassen. Er hat sich fortan ohne Wenn und Aber dem Frieden verschrieben, zu dem es seiner Meinung nach keine Alternative gibt.
Kooperation statt Konkurrenz.
Demut statt Überheblichkeit.
Humanismus statt Militarismus.
KenFM traf den langjährigen UN-Diplomaten in der Nähe Freiburgs und sprachen mit ihm über die Bilanz seiner Arbeit und die aktuellen Krisenherde der Welt - den Irak, die Ukraine und Gaza. Das Gespräch dauert rund 120 Minuten und hat einen tiefgreifenden Eindruck hinterlassen. Der Mann gehört zu den intellektuellen Lichtblicken in diesem Land. Für ihn sind Ethik und Moral keine Mode, die man mal mehr, mal weniger vor sich her trägt.
Die zentrale Botschaft, die wir aus dieser Begegnung mitnehmen konnten, laut:
Frieden ist möglich, wenn wir - die Bürger - endlich den Mut aufbringen, den Kriegstreibern in allen Bereichen zu widersprechen.
Rüdiger Lenz ist hochgraduierter Kampfkünstler und entwickelte das Nichtkampf-Prinzip. Zudem ist er Tätertherapeut und bezeichnet sich als Freidenker und Friedensaktivist. Sein Buch "Die Fratze der Gewalt" beschäftigt sich mit den unfassbarsten Gewalttaten in unserer Gesellschaft und wird von dem Filmemacher und Journalisten Frier Wagner (u.A. Deadly Dust - Todesstaub) als Anstoß zum "dringend notwendig gewordenen kritischen Denken" und als Anlass, wieder den eigenen Kopf zu benutzen, bezeichnet.
Ken Jebsen im Gespräch mit Rüdiger Lenz über die Fratze der Gewalt, positive und negative Aggressivität, Mind-Doping, "Killerspiele" und vieles mehr.
Die Fussball-WM ist vorbei. Die Friedens-Mahnwachen gehen weiter. Denn das, was beim Fussball zumindest auf dem Spielfeld weitesgehend durchgesetzt wird - Fair Play - sucht man in der internationalen Politik vergeblich. Seit dem Auslöser der Mahnwachen vor einigen Monaten, dem aufkommenden Ukraine-Konflikt, sind noch zwei weitere kriegerische Konflikte hinzugekommen: Die ISIS-Krise im Irak und die erneute Eskalation im Gaza-Streifen zwischen Israelis und Palästinensern. Diese militärischen K.O.-Spiele kennen kein Finale und gehen auch dann in die Verlängerung, wenn es für eine der Parteien bereits x zu null steht.
KenFM auf der Mahnwache für den Frieden am 14. Juli 2014 in Berlin, wo am kommenden Sonnabend - dem 19. Juli - auch die erste zentrale Mahnwache stattfinden wird.
Die letzte Mahnwache vor Beginn der Fussball-Weltmeisterschaft fand unter glühender Sonne statt. Zum Pfingstmontag versammelten sich in Berlin, Leipzig und über 100 anderen Städten wieder tausende Menschen zur Friedensmahnwache.
In Berlin hatte Initiator Lars Mährholz diesmal besondere Gäste. Als ersten Bundestagsabgeordneten sprach Dr. Diether Dehn (Die Linke) zu den Montagsdemonstranten.
Innere Welten - Äußere Welten wurde von dem kanadischen Filmemacher, Musiker und Meditationslehrer Daniel Schmidt kreiert.
Der Film kann als externe Reflexion seiner eigenen Abenteuer in der Meditation beschrieben werden. Als Daniel meditative Einsichten erfuhr, erkannte er, dass die gleichen Erkenntnisse seit langer Zeit in spirituellen Traditionen der Welt entdeckt wurden - und dass alle Traditionen einen gemeinsamen mystischen Unterbau haben.
Er erkannte, dass diese Kernerfahrung uns nicht nur mit der mystischen Quelle aller Schöpfung verbindet, sondern auch uns miteinander. Zusammen mit seiner Frau Eva lebt Daniel derzeit in einem Wald voller hohen Kiefern in Ontario (Kanada). In diesem wunderschönen Umfeld betreiben sie das Meditations- und Yoga-Zentrum Breath True Yoga. Daniel hat Meditations-Praktiken des Buddhismus, Taoismus, der Yogischen Traditionen Indiens, sowie die mystischen Traditionen verschiedener Kulturen studiert. Er hat seine eigene Lehrmethode entwickelt, um Menschen dabei zu unterstützen ihre eigene innere Weisheit und ihre Erkenntnis zu entdecken.
"Meditation ist nicht eine Technik, die zu meistern ist, sondern eine Neuorientierung des Herzens - ein selbstloser Akt der Liebe und Hingabe an das Mysterium und die Stille im Kern unseres Seins."
Daniel hatte schon immer eine tiefe Verbindung mit Klang und Musik. Er hat über 20 Jahre lang komponiert und dabei verschiedene Genres und Stile erforscht. Es ist noch immer Vorstand und CEO von REM Publishing Ltd. Musik darf nicht nur mit unseren Hörorganen wahrgenommen werden. Wenn wir erkennen, dass alles Musik ist, verstehen wir die Schwingungsnatur des Universums.
Eva hat Chakra Yoga, Hatha Yoga, Meditation, Heilung durch Tanz und kreativem Ausdruck studiert und unterrichtet dies auch. Sie hat verschiedene yogische Traditionen der Welt integriert und wurde intensiv am Pyramid Yoga Center in Thailand ausgebildet. Zudem ist sie Klangheilerin und Künstlerin und war eine starke kreative Kraft beim Editieren des Films. Daniel und Eva waren die Shiva- und Shakti-Kräfte, die den Film gemeinsam geboren haben.
Während der Dreharbeiten wurde klar, dass der Film ohne Kosten zum Wohle aller Wesen veröffentlicht werden muss. In den alten Traditionen wurde das Dharma oder "die Wahrheit" immer frei gelehrt und niemals zum persönlichen Vorteil oder Gewinn genutzt - um die Reinheit der Lehre zu bewahren.
Daniel und Eva sind überzeugt, dass man die ganze Welt erwecken muss, um sein eigenes wahres Selbst zu erwecken. Weiterhin haben sie die Awaken the World-Initiative gegründet, um das alte Wissen wieder zurück auf die Erde zu bringen, damit Gleichgewicht und Harmonie auf dem Planeten wiederhergestellt werden.
Die von Lars Mährholz initiierten Friedensmahnwachen gibt es inzwischen in über 70 Städten. Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich und der Schweiz. Berlin ist weiterhin der größte Spot, doch in den anderen Städten wird man immer aktiver.
Pedram Shahyar, langjähriger attac-Aktivist, entschloss sich für eine Mahnwachen-Tour und besuchte am zurückliegenden Wochenende das Ruhrgebiet und Köln. Da das KenFM-Team sich ebenfalls auf Interview-Reise in NRW befand, vereinbarten wir, zwei Mahnwachen gemeinsam mit Pedram zu bestreiten. Zuerst in Köln, der Stadt, in der Pedram aufwuchs und von dort aus direkt weiter zur Mahnwache in Essen. Die Stimmung in beiden Städten war grandios und er herrschte Aufbruchsstimmung. An dieser Stelle ein Dankeschön für den herzlichen Empfang vor Ort. Anbei das Video vom gemeinsamen Auftritt in Köln.
Prof. Dr. Mohssen Massarrat wurde im Iran geboren und kam in den 1960er Jahren nach Deutschland, um hier Bergbau zu studieren. Später arbeitete er als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler unter anderem an der Universität Osnabrück. Massarrat wurde über seine Lehrtätigkeit hinaus in den 1980er Jahren politisch aktiv. Ausschlaggebend war hier der NATO-Doppelbeschluss. Zudem ist Massarrat bis heute im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland. KenFM traf den Wissenschaftler und Friedensaktivisten im Anschluss an eine Montagsmahnwache, um mit ihm ein Gespräch zu den Themen Neokolonialismus, US-Hegenomie, Dollar-Politik und den inszenierten Konflikt in der Ukraine zu führen. Wie muss man all diese geopolitischen Puzzle-Teile zusammenlegen, damit ein schlüssiges Gesamtbild entsteht? Ein Gespräch in zwei Teilen. Link zu Teil 2
Pedram Shahyar gehört zu den bekanntesten Polit-Aktivisten in Deutschland. Der Mann, der mit seinen Eltern als Flüchtling aus dem Iran nach Deutschland kam, wurde später zu einem der bekanntesten Gesichter von Attac. Nach Jahrzehnten der politischen Arbeit, zog Pedram sich für einige Jahre aus der aktiven Politik zurück, er wurde zum Beobachter.
Die Montagsmahnwachen haben ihn wieder zum Aktivisten gemacht, vor allem, was über die Mahnwachen in den Medien behauptet wurde. Sind all diese Menschen, die Woche für Woche für den Frieden demonstrieren, wirklich rechts oder "neurechts"? Anders als die meisten Journalisten, die, wenn sie über die Mahnwachen schreiben, nur voneinander abschreiben statt zu recherchieren, ging Pedram Shahyar wie ein klassischer Reporter vor. Er machte sich sein eigenes Bild, indem er die Mahnwachen in Berlin mehrere Male besuchte. Als er feststellte, dass das in den Medien gezeichnete Bild nicht der Realität entspricht, stellte auch er sich ans Rednermikrofon.
Hier lernte er Ken Jebsen kennen und beide entschieden sich, sich vor der Kamera zu unterhalten. Es sollte kein klassisches Frage-Antwort-Spiel werden, sondern ein Gespräch zwischen zwei politischen Aktivisten. Das Ergebnis hilft maßgeblich zu Einordnung der Bewegung bei. Nehmt euch die Zeit.
"Immer wieder Montags" lautet das Motto tausender Teilnehmer der wöchentlichen Mahnwachen. In Berlin hat Lars Mährholz erst vor wenigen Wochen die neuen Montagsdemos ins Rollen gebracht. Knapp 60 Städte in Deutschland tun es ihm mittlerweile nach.
So wie in Leipzig, der Stadt der friedlichen Revolution. Von hier aus veränderten die Menschen der DDR die Politik und leiteten eine Wende ein. Sie demonstrierten die wahre Natur des Slogans "Wir sind das Volk".
Ein Film von Frank Höfer, Jan Gaertig und Falko Rößner
mit: Lars Mährholz, Heiko Schrang, Heiko Schmidt, Aejou Faux, Jürgen Elsässer, Anne-Katrin Tippelt, Hagen Grell, Ken Jebsen, Patrick Baboumian
Was mit nur etwas mehr als 100 Teilnehmern vor wenigen Wochen begann, zog am Ostermontag über 5000 Menschen auf den Potsdamer Platz in Berlin. Die neu aufgelegten "Montagsdemonstrationen" um den Initiator Lars Mährholz sind die ersten unparteiischen Demonstrationen in der Bundesrepublik.
Neben Andreas Popp, Lars Mährholz und Rico Albrecht sprach am Ostermontag auch COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer zu den tausenden Menschen, welche die Lügen durch die Mainstreammedien nicht länger bereit sind unwidersprochen zu akzeptieren.
Die bekannte Rede Putins, in der er als erstes ausländisches Staatsoberhaupt im Bundestag eine Rede auf deutsch hält. Ehrliche, lobenswerte und friedensfördernde Worte, wie ich finde.